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Filialkirche St. Benedikt

Baugeschichte

Am Rechenberg stand die Notkirche St. Anna.  Nach der Zerstörung der St. Josefskirche an der Harmoniestraße übernahm diese St.-Anna-Kirche das Patrozinium St. Josef. Da sie den 2. Weltkrieg unbeschädigt überstanden hatte, entwickelte sich in der Nachkriegszeit St. Josef am Rechenberg zu einem Zentrum des Katholizismus im Nordosten Nürnbergs. 1969 ging das Patrozinium St. Josef auf die neuerbaute Kirche an der Gießereistraße über und die bisherige Pfarrei St. Josef nannte sich nach der 1956 erbauten Allerheiligenkirche Pfarrei Allerheiligen.

Der Entwurf der Kirche St. Benedikt stammt von Dipl. Ing. Peter Leonhardt, der zusammen mit dem BDA-Architekten Robert Gruber Planung und Oberbauleitung des gesamten Stifts St. Benedikt hatte.
Die Orgel ist ein Werk von Orgelbaumeister Franz Heinze/Nürnberg.
(Grundsteinlegung 24.7.1978, Kirchweihe 6.7.1980).

Mit der Kirche am Rechenberg  war im oberen Stockwerk ein kleines Wohnheim für alleinstehende und ältere Damen verbunden. Diese Tradition führt das Stift St. Benedikt fort, ein Altenheim, das 1978/1980 anstelle der St. Josefskirche vom Diözesancaritasverband Nürnberg erbaut wurde.

Innenraum

Die Kirche hat 250 Sitzplätze in breiter Anordnung, so daß der Vorteil einer Breitkirche voll zur Geltung kommt: Vorne ist Platz für den stelenartigen hohen Tabernakel, für das Altarkreuz, den Osterleuchter, den tischförmigen Altar, den Ambo und ganz rechts den Ort für die Marienverehrung.

Der ganze Raum wird betont und zusammengefaßt durch das diagonal angeordnete Doppelkreuz der hohen verleimten Holzbinder der Decke, die mit ihrer Höhe Raum für das umlaufende farbige Fensterband schaffen. Diese Fenster sind entworfen von Wilhelm Schiller/Schwabach und zeigen an den abgeschrägten Ecken die vier Evangelistensymbole: Mensch, Löwe, Stier und Adler. Die Altarwand und die gegenüberliegende Rückwand sind holzverkleidet, die beiden Seitenwände sind weiß verputzt. Der Fußboden ist mit roten Keramikplatten ausgelegt.

Auf der Empore befindet sich die Orgel, Erbauer Fa. Franz Heinze Nürnberg. Außerdem verbindet die Empore die Kirche mit dem Altenheim.

So ist an der Stelle der ehemaligen Notkirche ein strenger, einfacher Raum entstanden, der den Altenheimbewohnern und den indischen Schwestern als Gottesdienstraum und der Pfarrei Allerheiligen als Filialkirche dient.

Altar, Ambo (Noah als Hörender) und Kreuzwegstationen sind wiederum von Josef Krautwald entworfen und in Bronze ausgeführt.